Ein Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes hilf einer Dame beim Zutritt ihrer Wohnung

Es passiert schneller, als man denkt: Die Wohnungstür fällt ins Schloss, der Schlüssel liegt noch drinnen. Im Ruhrgebiet, wo viele Menschen in Mehrfamilienhäusern wohnen, gehört das Aussperren zu den häufigsten kleinen Alltagspannen. Wer dann ruhig bleibt und ein paar Dinge beachtet, kommt günstig und ohne unnötigen Ärger wieder in die eigene Wohnung.

Typische Situationen kennt fast jeder: Man bringt schnell den Müll nach draußen, die Tür fällt zu – oder die Kinder spielen mit dem Schlüssel, der Wind treibt die Tür ins Schloss. Auch ein abgebrochener oder verbogener Schlüssel im Zylinder ist ein häufiger Grund für einen Einsatz. In all diesen Fällen gilt: Hektik führt selten zu einer guten Entscheidung. Atmen Sie kurz durch und gehen Sie die folgenden Punkte der Reihe nach durch.

Der wichtigste Tipp vorab: Speichern Sie die Nummer eines seriösen Betriebs aus Ihrer Stadt, bevor der Notfall überhaupt eintritt. Wer erst im kalten Hausflur hektisch sucht, landet leicht bei einem der überregionalen Vermittlungsportale. Diese werben mit Lockpreisen, vermitteln den Auftrag aber an wechselnde Subunternehmer – mit teils horrenden Rechnungen, gegen die man sich im Nachhinein nur schwer wehren kann.

Einen seriösen Anbieter erkennt man an mehreren Punkten. Er nennt am Telefon einen verbindlichen Festpreis, hat eine feste Geschäftsadresse in der Region und nennt diese auf Nachfrage auch. Übliche Preise für eine einfache Türöffnung liegen tagsüber im Bereich von rund 70 bis 90 Euro; nachts, am Wochenende und an Feiertagen ist ein Aufschlag normal. Wird am Telefon ein verdächtig niedriger Betrag wie 15 Euro genannt, ist Vorsicht geboten.

Wichtig ist auch der Unterschied zwischen einer einfach zugezogenen und einer tatsächlich abgeschlossenen Tür. Ist die Tür nur ins Schloss gefallen, lässt sie sich von einer Fachkraft meist in wenigen Minuten zerstörungsfrei öffnen – das Schloss bleibt dabei heil und weiter nutzbar. Lassen Sie sich also nicht vorschnell zu einem teuren Schlossaustausch überreden, wenn dieser gar nicht nötig ist.

Übrigens: Versuchen Sie nicht, die Tür auf eigene Faust mit Werkzeug, Karten oder Draht zu öffnen. In den allermeisten Fällen beschädigt das nur das Schloss oder den Rahmen – und am Ende wird es teurer als der reguläre Einsatz einer Fachkraft. Auch das Einschlagen eines Fensters ist keine gute Idee: Die Reparatur kostet meist deutlich mehr als eine fachgerechte Türöffnung, und es besteht Verletzungsgefahr.

Halten Sie beim Eintreffen der Fachkraft einen Ausweis bereit. Ein seriöser Dienstleister möchte sich vergewissern, dass Sie tatsächlich in der Wohnung wohnen – das ist ein gutes Zeichen und kein schlechtes. Bestehen Sie außerdem auf einer ordentlichen Rechnung mit ausgewiesenen Posten, die Sie für Ihre Unterlagen behalten können.

Für Bochum und die angrenzenden Städte des Ruhrgebiets ist beispielsweise ein ortsansässiger Schlüsseldienst in Bochum eine verlässliche Anlaufstelle: feste Festpreise, kurze Anfahrtszeiten von in der Regel 10 bis 30 Minuten und ein erreichbarer Notdienst rund um die Uhr – auch nachts und an Feiertagen.

Wer sich ausgesperrt hat, sollte außerdem die Nachbarn fragen, ob ein Zweitschlüssel hinterlegt ist – das spart im besten Fall den Einsatz ganz. Und für die Zukunft gilt: Ein Reserveschlüssel bei vertrauenswürdigen Nachbarn oder Verwandten ist die einfachste und günstigste Versicherung gegen den nächsten Schreckmoment im Treppenhaus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert